Roter Schnee
Durch die Nacht fuhr ich den Wagen.
Fuhr viel zu schnell, als würde ich gejagt.
Konnte das Warten einfach nicht mehr ertragen.
Genau aus diesem Grund habe ich versagt
Seitlich kam ein Tier angesprungen
Leichtsinnig riss ich das Lenkrad rum.
Ich besaß zu wenige Erfahrungen.
Es war ein Fehler, es war dumm.
Als ich erwachte, schmerzte es sehr.
Weit entfernt sah ich sie liegen.
Ich wollte gehen, ich konnt’ nur nicht mehr.
Die Schmerzen schaffte ich zu besiegen.
Meine Klamotten waren nass, durchgeweicht.
Quer durch die Dunkelheit rannte ich.
Nach einer Ewigkeit, hab ich sie erreicht.
Angekommen, sah ich in ihr blasses Gesicht.
Langsam färbte der Schnee sich rot,
Erst dann hab ich es verstanden.
Sie lebt nicht mehr, sie ist schon tot.
Sie hat den Unfall nicht überstanden.
Neben ihr blieb ich noch lange sitzen
Sah in ihre Augen, sah ihren leeren Blick.
Sanft berührte ich ihre Haarspitzen.
Trotz all der Wunden, war sie schick.
Einsam erschien mir die Allee,
Sie hat uns für immer verlassen.
Um mich herum fiel weiter Schnee
Dafür werde ich mich ewig hassen.
Besäße ich doch mehr Geduld.
Doch jetzt ist es schon geschehen.
Ihr Tot ist und bleibt meine Schuld.
Es zu ändern, würde ich erflehen.
© 2009 by Patrick Satters
Roter Schnee - Lesermeinungen
Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Patrick Satters hinterlassen.
Hallo Patrick,
leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.
Freundlicher Gruß,
Christian
Geschrieben am 13.12.2009 um 22:01 Uhr
Ich muss meiner vorrednerin zustimmen. du ahst eine interessante nebulös-träumerische Schreibart, ein hauch davon kommt rüber (vll liegt es auch daran dass ich grad Nightwish hör :D) aber deine Form ist nochs ehr verbesserungswürdig.
REim dich oder ich fress dich - wie lara schon sagte. und kaum stilmittel :(
das ist sehr schade, denn das Thema ist so wie du es rüberbringst sehr interessant.
Du hast etwas an dir, was bessere gedichte verspricht ;)
Geschrieben am 31.10.2009 um 16:07 Uhr
Ich muss meinem Vorrednet leider wiedersprechen.
Aber furchtbar schlimm ist es auch nicht :P
Ich finde, du versaust den schönen Ansatz durch die Reime.
Er liebt sie. Wie kannst du ihn sie dann als "schick" bezeichnen lassen??? Damit es sich reimt... dadurch geht doch die Tragig verloren. Wäre sie weiß und schön, im rot im Schnee. Schön. Das träfe es.
Wieso muss sich immer alles gezwungen reimen?
Manchmal passt es ja auch bei dir, aber eben nicht immer.
Die Geschichte ist aber an sich schön - und traurig.
Wäre nur interessant zu wissen, wieso er es eilig hatte?!
Geschrieben am 28.10.2009 um 22:00 Uhr
Hi^^
ich finde dein Gedicht furchtbar!
furchtbar schön :-)
ich habe selbst ein Fabel für Dramatik und tragische Geschichten^^
dein text berührt mich wirklich^^
du hättest es verdient zu gewinne =D
Geschrieben am 19.10.2009 um 20:46 Uhr
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Wettbewerbsjahr
2009
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Kurzbiografie
Patrick Satters, geboren am 11.November 1989 in Schwerin, lebt derzeitig in Wittenburg. Schreibt leidenschaftlich Fantasy Geschichten und Gedichte. Vielen Dank an meine Freunde und Familie für ihre Unterstützung. www.patrick-satters.de
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