Das Wasserperlensonnenlied
Das Wasserperlensonnenlied
Ich spürte Wasser, wo nie ein Tropfen
Die trockne Erde tränkte.
Ich hörte Musik, wo Stille die Welt
In schwarzen Abgrund senkte.
Ich sah Licht wo nie ein Strahl
Durchs dunkle Schwarz sich drängte.
Drum folgte ich,
Dem Geruch nach Wasser, kaum spürbar
Der Melodie der Musik, kaum ahnbar
Dem Geschmack des Lichts, süß
Und voller Verheißung.
Der Wandlungswunderglücklichpfad, er führte mich
Zu gold‘nen Auen im Sommerwindegoldgewoge,
Zu sprudelnden Quellen und buntem Kristallklarwassernebelried
Zu grünenden Wäldern, Schattenlichtfleckentraumgebiet
Und der heit're Wind erzählet flüsternd,
Vom Wasserperlensonnenlied.
© 2009 by Janis Haug
Das Wasserperlensonnenlied - Lesermeinungen
Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Janis Haug hinterlassen.
Hallo Janis,
leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.
Freundlicher Gruß,
Christian
Geschrieben am 13.12.2009 um 19:04 Uhr
Ich find die Idee mit den langen Wörtern in der letzten Strophe eigentlich gar nicht so schlecht, es sind nämlich schöne Wörter, so viel steht fest :-) Vielleicht hätte man aus der zweiten Strophe noch eine dritte machen können.
Trotzdem: Die Idee ist, wie gesagt, klasse!
Geschrieben am 17.11.2009 um 16:25 Uhr
jaja ich glaub es ist einstimmig: Letzte Strophe BÖSEEE, Erste Strophe GUT ^^
Nun ja die letzte Strophe ist echt überladen, da hab ich ein wenig experimentiert. Ich werds trotzdem nicht ändern: gedichte später noch zu verändern raubt ihnen meistens die seele ;)
Geschrieben am 30.10.2009 um 18:33 Uhr
Die erste Strophe ist dir wirklich gut gelungen. Allerdings wirkt das Gesicht in der letzten Strophe wegen den vielen Neologismen überladen. Trotzdem eine gute und kreative Idee!
Geschrieben am 21.10.2009 um 19:22 Uhr
Die erste Strophe hat mir gefallen, die letzte hat diesen Eindruck fast zunichte gemacht. Es scheint, als sei dir der Klang der letzten Strophe wichtiger, als der Inhalt.
Geschrieben am 18.10.2009 um 22:01 Uhr
Hei =)
Lara hat Recht, die erste Strophe ist wirklich schön!
Aber bei der letzten wird das Lesen ein wenig schwer und holprig; aber ich mag den Abschluss sehr. Vielleicht hätte das Gedicht ein wenig länger sein müssen, aber ansonsten super! :D
Geschrieben am 16.10.2009 um 17:15 Uhr
Janislein.
Dein Gedicht ist sehr schön, ich liebe liebe liebe die erste Strophe :)
Die Reime sind so ungezwungen, so passend und der Inhalt so philosophisch. Toll!
Aber dannach wird es leider etwas weniger gut, auch wenn es mir trotzdem noch gefällt.
Das die Reime aufhören ist nicht so schlimm, auch wenn es erst einmal überrascht. Es geht mehr um den Inhalt.
Wo ist das philosophische vom Anfang?
Ich dachte es käme eine besondere Idee, das zu sehen, was nicht da ist. Aber leider überwiegt eher der Teil der Worte, als der des Inhalts.
In der dritten Strophe finde ich deine Aneinanderreihungen von Wörtern fast schon zu viel. Zwar gefiel mir die Idee des überlangen Neologismus in der Überschrift noch ganz gut, aber gegen Ende wird es einfach zu viel.
Trotz allem ein sehr gelungenes Gedicht. Die erste Strophe ram' ich mir ;)
Geschrieben am 12.10.2009 um 16:18 Uhr
Janis, Du hast, wie ich finde, ein sehr schönes Gedicht geschrieben.
Ich habe es nicht so mit Gedichten, Deines hat mich aber irgendwie davon überzeugen können, dass auch Gedichte sehr schön geschrieben und lebendig sein können. SIe können etwas erzählen mit ein paar Worten und ein paar Zeilen.
Deine Idee finde ich klasse, auch wenn diese mir nicht gerade neu scheint. An Deiner Rechtschreibung habe ich nichts auszusetzen, jedoch hat mich die Grammatik an manchen Stellen etwas gestört. Es scheint, als würdest Du selbst nicht gewusst haben, wo ein Punkt, ein Komma oder gar kein Satzzeichen hingehört.
Die Gliederung finde ich in den ersten zweie Absätzen sehr gut, allerdings stört mich der lezte Absatz. Hier kommen zu viele Wörter in eine Zeile, die zudem noch recht lang sind, was mir das Bild etwas kaputt gemacht hat. Evtl. Hättest Du das ganze in vier Absätzen schreiben sollen, aber da bin ich mir selbst unschlüssig drüber.
Ich finde es sehr schön, das Gedicht. ;)
Geschrieben am 12.10.2009 um 09:05 Uhr
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Teilnehmerdaten
Wettbewerbsjahr
2009
Platzierung
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Kurzbiografie
Am 05.06. '93 ward ich geboren. Mit etwa sieben Jahren versuchte ich mich zum ersten Mal am Schreiben. Meine richtigen, ersten literarischen Gehversuche machte ich aber erst so etwa mit dreizehn Jahren.
Seitdem schreib ich munter, Gedichte, Kurzgeschichten und längeres. Nun kommt rein in meine kleine Schreibstube, seht euch um und wo ihr schon mal da seid, lest doch ein bißchen von mir. ;)
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