Überall um uns herum
1.Strophe:
Irgendweine Stimme in meinem Kopf sagt:"Du wirst es nie schaffen!"
aber dann wache ich auf für das richtige Leben.
Meine Welt ist nicht hart und da ist alles fair.
Mein Traum ist nicht richtig ich weiß es ist eine Lüge!
Überall um uns,sind leute die uns warnen:"Geh nicht weiter!"
aber wir wollen nicht stehen bleiben.
Wir gehen weiter. Dann fallen wir.
Refrain:
Überall um uns wird es so kalt, so dunkel und so leer!
Überall ist es hell und warm.
Wir stehen auf der dunklen seite der welt.
Unsere Familien lassen uns sterben.
2. Strophe:
Irgendwas ist nicht richtig.
Unsere Stimmen sind Lügen!
Du machst mich traurig. Du machst mich glücklich.
Irgendjemand um mich sagt:"Bleib hier stehen und geh nicht weiter."
Ich geh weiter und bleibe nicht stehen.
Meine Schritte werden kürzer und kürzer.
Refrain:
Überall um uns wird es so kalt, so dunkel und so leer!
Überall ist es hell und warm.
Wir stehen auf der dunklen seite der Welt.
Unsere Familien lassen uns sterben.
3.:
Leute um mich stehen hier und halten mich zurück,
doch ich will jetzt nicht stehen bleiben,
ich will weiter gehen.
Aber die Leute halten mich fester und fester Ich habe keine Chance weiter zu gehen.
2x Refrain
© 2009 by Laura Hübner
Überall um uns herum - Lesermeinungen
Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Laura Hübner hinterlassen.
Hallo Laura,
leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.
Freundlicher Gruß,
Christian
Geschrieben am 13.12.2009 um 22:48 Uhr
hoi krümel, nett gemacht, lieder auf Deutsch sind noch mutiger ;)
Mir gefällt der refrain aber die Strophen sind mir teils zu unregelmäßig.
Es kommt schön das Nicht-Geliebt-Werden rüber ;)
Geschrieben am 31.10.2009 um 20:47 Uhr
Zu aller erst einmal: Ich finde es mutig von dir einen Liedtext einzusenden! Meiner Meinung nach, stellt so eine Form von Text immer ein gewisses Risiko dar, da logischerweise die Melodie fehlt und man die Stimmung des Liedes allein in den Worten finden muss.
Ich finde den Text schön, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, den Sinn wirklich verstanden zu haben und das doch sehr schade finde.
Geschrieben am 21.10.2009 um 19:38 Uhr
Mich hat der Titel angesprochen und neugierig gemacht und ich finde das Lied gut gelungen, weil es für jeden im Grunde genommen, etwas anderes bedeuten kann. Deshalb finde ich es auch eher wichtig, was das Lied für mich bedeuten könnte oder für jeden anderen, der es liest. Das Ziel ist ja nicht immer nur, herauszufinden, was der Autor damit sagen wollte. Für mich klingt es so, dass es viele Menschen auf der Welt gibt, die dich lieben, aber dich durch diese Liebe auch daran hindern, vorwärts zu kommen.
Schade, dass man nicht weiß, wie es gesungen klingt!
Geschrieben am 15.10.2009 um 15:28 Uhr
Ein Lied ist eine schöne Idee, traurig, dass man die Melodie dazu nicht hat.Ich weiß nicht, ob ich den Text richtig deute. Ich habe es so verstanden, dass es sozusagen aus der Sicht von Kindern geschrieben ist. Dass sie Liebe und Wärme bekommen, aber diese Liebe sie sozusagen auch erdrückt. Dass die Verbote, die aus Liebe und Fürsorge entstehen ein Gefängnis für die Kinder wird und dass sie sich unwohl fühlen. Dass sie selbstverständlich Dinge ausprobieren wollen und Grenzen überschreiten, ihren Weg gehen, auch wenn man ihnen sagt, sie sollen stehen bleiben. Und dass sie deshalb auch manchmal als schlecht, böse hingestellt werden. und sozusagen "auf der dunklen Seite sind" , weil die Eltern sich ja selbst immer im Recht sehen. Dass sie dadurch, dass sie das Beste für ihre Kinder wollen, manchmal alles nur noch schlimmer machen und ihnen kein eigenes Leben geben, sie eher zwingen, ihres zu leben, oder das, was sie immer leben wollten, aber selber nie geschafft haben. Dadurch können die Kinder ihre eigenen Wünsche und Ansprüche und eben ihr eigenes Leben mit all den Träumen nicht verwirklichen und werden somit durch die Liebe, durch eben die Familien umgebracht.
Es kann natürlich sein, dass dieses eine komplett falsche Deutung ist und das du das ganz anders meintest. Aber genauso habe ich es eben verstanden. Und so hat es mir auch ziemlich gut gefallen, weil es in meinem Kopf Sinn ergeben hat und leider oft auch traurige Wahrheit ist.
Die Idee mit dem Lied, auch der Inhalt ist super, Rechtschreibfehler gab es auch nur wenige, die Gliederung war schon ganz gut, übersichtlich, aber ich denke, anstatt "Refrain 2x" zu schreiben hättest du es auch noch einmal ausschreiben können. auch diese "Überschriften" : Refrain, Strophe sind etwas störend und man hätte es auch ohne erkannt, dass es sich um ein Lied handelt.
Im groen und ganzen ist es super. Weiter so.
Geschrieben am 15.10.2009 um 00:00 Uhr
Ein Lied, nette Idee. Wenn auch die Bezeichnungen "Strophe" und "Refrain" eher störend sind, meiner Meinung nach!
Ich finde den Hintergrund etwas wiedersprüchlich, in deinem Lied. Warm und kalt? Beides? Die Familien lassen sie sterben? Lügen?
Ich verstehe den Sinn und die Idee hinter deinem text nicht so ganz, das ist schade.
Geschrieben am 12.10.2009 um 18:53 Uhr
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2009
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