Freundschaft - ein kostbarer Schatz
Vor nicht allzu langer Zeit,
glich mein Leben einem Scherbenmeer.
Ich machte mich bereit,
um zu ertrinken im Tränenmeer.
Doch ich konnte nicht einfach gehen,
meine Fragen ohne Antworten lassen stehn’.
Ich hatte mich gefragt:
Warum lachen...
wenn ich nicht glücklich bin?
Warum hoffen...
wenn es keine Hoffnung gibt?
Warum weinen...
wenn es danach immer noch weh tut?
Warum träumen...
wenn alles umsonst ist?
Warum leben...
wenn ich nicht leben will?
Und erkannte dann:
…Weil jemand, der mich unglücklich macht,
es nicht verdient, in meinem Leben zu sein!
…Weil jemand, der mir meine Hoffnung nimmt,
es nicht verdient, in meinem Leben zu sein!
…Weil jemand, der mich zum Weinen bringt,
es nicht verdient, in meinem Leben zu sein!
…Weil jemand, der meine Träume zerstört,
es nicht verdient, in meinem Leben zu sein!
…Weil es jemanden gibt, der so etwas nie tun würde,
für genau den man all das aber mit einem Lächeln ertragen könnte!
Der letzte Jemand ist der beste Mensch, den ich je kennen gelernt habe.
Er ließ mich verstehn’, dass Freunde einem zwar das Leid nicht nehmen,
es aber bereitwillig mit dir zu teilen pflegen.
Er sagte mir, Strebe nicht nach Perfektion,
sondern lass’ das kleine Glück in deinem Herzen wohn’.
Und Schätze dich selber wert,
denn das ist es, was dich gegenüber andern’ ehrt.
Der letzte Jemand ist wie ein Fels in der Brandung, ein Boot im offenen Meer.
© 2009 by Saskia Hartmann
Freundschaft - ein kostbarer Schatz - Lesermeinungen
Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Saskia Hartmann hinterlassen.
Hallo Saskia,
leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.
Freundlicher Gruß,
Christian
Geschrieben am 13.12.2009 um 19:50 Uhr
Nein der vergleich mit dem scherbenmeer ist unoriginell, lara :P
dafür ist die Gliederung... Gut sie ist chaotisch, von diesen Ein-Vers-Strophen würd ich dir abraten. das reimschema in einem Gedicht nicht komplett durchzuziehen ist absolut in ordnung, meiner meinung nach, mehr stört mich dass du im letzten vers der ersten Strophe den satz so verbiegst dass der reim passt. Bei sowas krieg ich augenkrebs, dichten ist nie nimmerniemals gleich reimen ;) dass ud das weißt hab ich gesehen, von daher ist es okay, manche ziehen sowas dass ganze gedicht durch, aber es sieht einfach nicht schön aus.
Alles in allem ist dein ansatz sehr schön. Das "Der letzte Jemand" ist genial. Aber ich finde es etwas zu chaotisch :)
Geschrieben am 31.10.2009 um 00:51 Uhr
Dein Gedicht ist sehr süß, aber ich finde die Mischung, die Gliederung die du gewählt hast, fragwürdig.
Erst reimt sich alles, dann listest du auf (ungereimt), dann gibt es einzelne Sätze zwischendrin (auch ungereimt), dann reimt es sich wieder.
Du hast kein Reimschema und kein Versmaß, und das was sich reimt klingt erzwungen. Wieso machst du kein normales Gedicht daraus? Ohne Reime?
Die Auflistung finde ich schön, aber nicht sehr tiefgründig.
Jemand der einen zum weinen bringt, verdient keinen Platz im Leben?
Man kann vor Lachen weinen, vor Rührung, vor Trauer... nicht nur vor Schmerz und Verlust und Kränkung!
Der Vergleich mit dem Scherbenmeer ist wunderschön :)
Geschrieben am 13.10.2009 um 13:05 Uhr
Tolles Gedicht zu einem Thema, das wirklich jeder nachvollziehen kann!
Auch wenn mir die Reime manchmal ein wenig "erzwungen" erscheinen, ist der Text - und besonders der Teil mit den Fragen - wirklich schön!
Geschrieben am 12.10.2009 um 21:01 Uhr
Also ich habe das Gedicht gelesen, und muss sagen, dass du wirklich einen wahsinnig tollen Ausdruck und Stil hast. Und auch der Inhalt ist gut gewählt, weil Freundschaft doch fast jeden betrifft. Ich würde auf jeden Fall gerne einmal mehr von dir lesen!
Geschrieben am 12.10.2009 um 20:33 Uhr
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Teilnehmerdaten
Wettbewerbsjahr
2009
Platzierung
Die Leser wählten diesen Beitrag auf den Platz 27.
Kurzbiografie
Mein Name ist Saskia & ich bin 16 Jahre jung. Ich lebe fürs Tanzen und habe auch schon immer viel & gerne gelesen, aber auf die Idee selbst zuschreiben hat mich erst meine Freundin gebracht (welcher ich auch dieses Gedicht widmen möchte). Ich schreibe seit ca. einem halben Jahr und bin wohl mittlerweile gänzlich mit dem Schreibvirus infiziert. Meine Ideen kommen meistens schneller, als ich sie niederschreiben kann - totaler Musenkuss würde ich sagen...
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