Streuner
Ich sitz hier im prasselnd' Regen
Nass ist's auf all meinen Wegen
Die Straße gleicht einem ries'gen Fluss
sitze hier und schreibe dir - ein Genuss
Du sitzt in deiner warmen Wohnung drin
wie froh ich nur darüber bin
dort in deinem wärmend' Heim
erstickt die Kälte sofort im Kein
diese Wärme hast du auch in dir
sodass ich die Kälte bei dir verlier
Die Kälte, die mir sonst innewohnt
ich hoff du bleibst mit ihr verschont
ich hoff du machst dir keine Sorgen
bist doch so schön sicher und geborgen
Bin doch nur ein nasser Streuner draußen
du jedoch verdienst einen schönen, stolzen Straußen
stürz' mich auch ins gefährlich' Gefecht
sorg dich nicht, ich komm zurecht
© 2009 by Muschal, Tina
Streuner - Lesermeinungen
Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Muschal, Tina hinterlassen.
Hallo Tina,
leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.
Freundlicher Gruß,
Christian
Geschrieben am 13.12.2009 um 22:28 Uhr
Reim dich oder ich fress dich?
grad beim "gefecht" und dem, total unpassenden, "Straußen" hab ich diesen EindrucK ;)
Ansonsten mag ich die idee, des Streuners, allerdings sollte klar sein, ob mit dem Streuner ein mensch oder vielleicht doch ein Hund gemeint ist.
Allerdings eben zu wenig stilmittel und gezwungenes Reimen :(
Geschrieben am 31.10.2009 um 19:23 Uhr
Ich denke, die Botschaft bei deinem Gedicht kommt bei jedem Leser gut an. Allerdings sind manche Zeilen etwas zu lang geraten, sodass man beim Lesen darüber "stolpert". Die letzte Zeile war jedoch sehr tiefgründig.
Geschrieben am 16.10.2009 um 12:19 Uhr
Also erst einmal: Ich finde deine Überschrift unpassend. Streuner nennt man Hunde, aber Hunde können nicht schreiben, und der Eigenvergleich eines Dichters mit einem Streuner - nun, das finde ich unpassend.
Die Idee des Gedichtes finde ich aber ganz schön, draußen im Regen, man selbst, drinnen im Warmen der, dem man das Beste wünscht...
Vielleicht dem, den man liebt, man aber weiß, dass man viel zu schlecht für ihn ist (Streuner)??!
Aber deine Reime klingen manchmal etwas erzwungen:
"Bin doch nur ein nasser Streuner draußen
du jedoch verdienst einen schönen, stolzen Straußen"
Wem bitte wünscht man einen "stolzen Straußen"??? Das ist doch nun wirklich kein Bild, das in ein schönes Gedicht gehört ;)
"Ich sitz hier im prasselnd' Regen
Nass ist's auf all meinen Wegen
Die Straße gleicht einem ries'gen Fluss..."
Du musst deine Worte nich Abkürzen, es sei denn es dient einem Reimschema, welches ich bei dir nicht auffinden kann.
Geschrieben am 12.10.2009 um 17:38 Uhr
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Wettbewerbsjahr
2009
Platzierung
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Kurzbiografie
Ich bin 17 Jahre alt und schreibe seit einigen Jahren Gedichte.
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