Der Verfolger - Wenn Flucht dich nicht rettet

Ein Schatten verfolgten Sie, hetzte sie durch die engen Gassen, die bedrohlich und düster vor ihr lagen.
Sie rannte, suchte nach Hilfe, oder einem freundlichen Gesicht. Niemand war da. Niemand, der ihr helfen könnte.
Egal wohin sie schaute, nirgends war ein Fenster oder eine Tür. Nur die kahlen, grauen Wände der Gassen, die sich vor ihr entlang schlängelten. Ihre Lunge und ihre Kehle brannten, doch sie wurde nicht langsamer. Zu groß war die Furcht vor dem Schatten, der immer näher kam.
Egal wie schnell Sie rannte, er kam immer näher. Vor ihr erschien eine Wand. Es gab kein entkommen. Der Schatten stand direkt hinter ihr. Sie sackte zusammen, auf die Knie.
Sie blickte angstvoll zu ihm hinauf, in den Lauf einer Pistole.
Sein Finger lag auf dem Abzug. Die Bilder verliefen vor ihren Augen. Der Schatten öffnete den Mund.
Sie konnte die Worte die seine tiefe, bassartige Stimme sprach kaum verstehen. Doch sie musste ihn nicht verstehen, um zu wissen was nun passieren würde. Der Schatten zielte auf ihre Brust, die sich schnell senkte und wieder hob. Sie kniff die Augen zusammen, doch seinem Gesicht entkam sie nicht, sein Grinsen verfolgte sie. Das letzte was sie hörte, war der donnernde Schuss, der ihr junges Leben beenden sollte.
Um sie herum wurde es schwarz. Die Kälte, die sie gerade noch zittern lies verschwand.
Ihr Körper wurde taub.
Sie spürte nicht, wie ihr Herz aufhörte zu schlagen.
Sie atmete ein letztes mal aus, dann war sie der Welt entglitten.



© 2009 by Laura Mies

Der Verfolger - Wenn Flucht dich nicht rettet - Lesermeinungen

Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Laura Mies hinterlassen.

Loha Aufbau   Rechtschreibung   Stil   Idee   Umsetzung    

Zwar muss man als Leser bei einer Kurzsgeschichte nicht die Hintergründe erfahren, allerdings sollte man diese andeuten. Die Szene passt gut in einen größeren Zusammenhang, allerdings wirkt sie für sich allein nicht richtig.

Geschrieben am 15.09.2010 um 17:10 Uhr

orimderblaue Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Hallo Laura,

leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.

Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.

Freundlicher Gruß,
Christian

Geschrieben am 13.12.2009 um 19:10 Uhr

Florian Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Sehr gut geschrieben, mit viel Spannung und einem gelungenen Ende
aber wie alle Anderen auch sagten sie ist viel zu kurz und auch wenn die Geschichte nur eine panische Flucht beschreiben soll, sie MUSS länger sein und die Hintergründe müssen auch geklärt werden!

Geschrieben am 22.11.2009 um 23:56 Uhr

janis Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

hey laura du hast talent was das schreiben angeht, aber das nächste mal lass dich inspireieren, ideen kommen ja nicht aus dem nichts.
Man kann viel aus dieser geschichte machen. Schön wäre gewesen wenn du auch am ende der geschichte vom Schatten gesprochen hättest, und das Todeserlebniss hätte man noch schön ausbauen können. Sonst sehr schön geschrieben. Aber es fehlt wie bei so vielen, die Lehre oder idee hinter der geschichte, was sagts ie aus.
Dennoch leicht und flüssig zu lesen, die Kürze ist hierbei kaum entscheidend. Brecht und Kafka haben schon kurzgeschichten geschrieben die nochmal entschieden kürzer waren ;)

Geschrieben am 30.10.2009 um 18:31 Uhr

Lydia Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Hey, dass soll eine Geschichte sein?
Viel zu kurz dafür, auch wenn es ne Kurzgeschichte ist...
und da sind sehr viele Fragen noch offen

Geschrieben am 20.10.2009 um 12:11 Uhr

Dreamer94 Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Hi leute^^
danke für die kommentare =D
vermutlich habt ihr recht...
ich werde versuchen beim nächsten wettbewerb mehr auf die hintergründe einzugehen...
Zuerst hatte ich einen anhang zu dieser geschichte, aber der ist dann einfach, meiner meinung nach, zu normal und unspektakulär geworden...
Ich strenge mich weiterhin an
lg Laura

Geschrieben am 19.10.2009 um 20:42 Uhr

Julia Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Dein Schreibstil ist sehr schön. Die Geschichte liesst sich schön.
Allerdings finde ich die Geschichte sehr kurz geraten, du hättest eine ganze Menge genauer beschreiben können. Das Gesicht in das sie Blick ist es grausam, voller Hohn oder ganz und gar ausdruckslos? warum wird sie verfolgt? ich denke aus der Geschichte kannst du noch eine ganze menge rausholen!

LG Julia

Geschrieben am 13.10.2009 um 13:21 Uhr

Lara Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Ich finde die Idee hinter deiner Geschichte sehr langweilig, muss ich sagen. Was soll dem Leser die Geschichte sagen? Worüber soll er nachdenken? Über Ängste?
Ich habe fast erwartet, sie erwacht am Ende aus einem Traum, weil alles so ungewiss war. Die Gassen ohne Fenster (wo gibt es sowas bitte?), der Schatten. Man hat keinen Anhaltspunkt wer sie ist, wo sie ist, warum sie in dieser Lage ist und wer sie verfolgt... das fehlt sehr!

Dafür aber hast du sehr schön geschrieben, ihre Angst und die Hast, die fehlende Hilfe. Ich mag deine Formulierungen und die Geschichte liest sich gut.

Arbeite an der Thematik, damit wir Leser was zu denken haben.
Das spannende wäre doch die Frage "Wieso?"


Geschrieben am 13.10.2009 um 12:57 Uhr

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Teilnehmerdaten

Name

Laura Mies (15)

Wettbewerbsjahr

2009

Platzierung

Die Leser wählten diesen Beitrag auf den Platz 42.

Kurzbiografie

Mein Name ist Laura Mies und ich bin 15 Jahre alt. Ich wohne in einer Kleinstadt und kreatives Schreiben und Lesen sind meine liebsten Hobbys. Bisher wurden meine Geschichten nur von mir selbst bewertet, deshalb möchte ich nun eine von ihnen öffentlich machen.
Ich schreibe, was mir in den Sinn kommt, meine eigenen Fantasien und ein paar der Geschichten habe ich geträumt oder von eigenen Erlebnissen abgeleitet.

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