Ein ganz besonderer Mensch, Teil 1
„Zieh doch noch mal das andere Kleid an.“ Ich tat wie mir geheißen und zog mich noch einmal um.
„Und, welches gefällt dir nun besser?“, fragte ich meinen besten Freund Mark.
„Ich kann mich nicht so recht entscheiden… kannst du nicht noch mal das andere anziehen?“ Ich sah ihn mit hochgezogenen Augen an.
„Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?“ Doch er setzte nur seinen Hundeblick auf und sah wieder so süß aus, dass ich ihm diesen Wunsch einfach nicht abschlagen konnte. Also zog ich mich ein letztes Mal um. „So, jetzt aber.“ Er fuhr mit Zeigefinger und Daumen an seinem Kinn entlang.
„Schwierig, schwierig…“
„Maahaark!!“ So langsam wurde ich echt ungeduldig. „Selbst eine Frau trifft schneller Entscheidungen als du.“
„Mach ich dich nervös?“, grinste er. „Ja, dann nimm halt das blaue.“ Endlich, dachte ich. „Oder vielleicht doch lieber das rote?“ Ich erwischte ein Kissen von der Couch und schmiss damit nach ihm. Dass das der Beginn einer langen Kissenschlacht war, lag auf der Hand. Schließlich lässt Mark doch so etwas nicht auf sich sitzen. Und diese wurde erst unterbrochen, als wir durch Zufall auf die Uhr sahen und bemerkten, dass wir wieder einmal viel zu spät dran waren.
Ja, das war eine typische Szene aus meinem Leben mit Mark. Mark und ich waren schon seit der Grundschule befreundet. Er war eigentlich schon immer für alles zu begeistern gewesen und erstrecht, wenn es um irgendwelche Blödeleien ging. Doch gerade wenn es um typische Frauenprobleme wie „Hilfe, mein Kleiderschrank ist leer“ oder aber auch „Warum falle ich nur immer wieder auf Arschlöcher herein?“ ging, war Mark zur Stelle. Er war nicht so wie die typischen Männer, die schon zusammenbrechen, wenn sie nur das Wort „Shopping“ hörten. Außerdem konnte man mit ihm reden. Und zwar lange und ausführlich, nicht nur über Sport, nein, ebenso über Mode und über Männer – vor allem über Männer. Denn Mark war schwul. Doch das ohne auf irgendeine Weise tuntig zu wirken. Mark machte kein Geheimnis um seine sexuelle Orientierung. Doch wenn man es nicht wusste, wäre man auch so nicht darauf gekommen. Wie denn auch? Schließlich stand es ihm ja nicht auf die Stirn geschrieben.
Mark hatte einen sehr ausgefallenen Geschmack, was Mode betraf. Doch worum ihn viele beneideten, war, dass ihm so gut wie alles stand. Auch wenn man ihn in geblümten Hemden sah oder mit einem ausgefallenen Hut und dann dachte: „Oh mein Gott, wo hat er das denn schon wieder her?“, so musste man sich doch eingestehen, dass das halt Mark ausmachte.
Mark trug gerne Hüte. Hüte, Mützen, Bänder und Tücher. Es kam selten vor, dass man seine kurzen, fast schwarzen Locken sah. Dabei wuschelte ich da am liebsten durch. Ich will nicht sagen, dass er es hasste, aber er machte immer einen Aufstand, wenn man es tat. Vor allem, wenn ich es tat. Eigentlich nur, wenn ich es tat, denn ein anderer durfte das gar nicht.
Er war wirklich faszinierend. Allein seine unerschöpfliche Energie, seine Begeisterung für noch so kleine, bedeutungslose Dinge – sie war ansteckend – er liebte es zu lachen und ich liebte sein Lachen. Es war so befreiend. Selbst bei ernsten Dingen, fing er plötzlich an zu lachen und alle lachten mit. Selbst die Lehrer früher im Unterricht. Und wenn er nicht lachte, dann sang er. Er hatte eine fantastische Stimme, geschmeidig und doch so stark. Er war der einzige, der es schaffte, mir eine Gänsehaut zu machen und gleichzeitig solch ein Kribbeln in meinem Körper zu verursachen, dass ich es kaum aushielt.
Diese Emotionalität, die er mit seinem Gesang ausdrückte, sie war unbeschreiblich. Er war sowieso ein sehr emotionaler Mensch. Er zeigte es deutlich, wenn ihm etwas nicht passte, er sagte, was er dachte und das auch, wenn dem anderen seine Meinung gegen den Strich ging. Andererseits zeigte er auch seine Freude ganz offen ohne dass es ihm peinlich war. Es war nicht immer leicht, mit ihm auszukommen, aber genau das faszinierte mich so an ihm. Er war einfach einmalig.
„Mensch, Mark, wo bleibst du denn?“ Bevor ich das Handy zückte, um ihn anzurufen, hatte ich bereits eine halbe Stunde im Park auf ihn gewartet.
„Mist, Mist, Mist… ich komm sofort, ich komm sofort. Nicht böse sein, ich bin gleich da, Schätzelchen. Nicht böse sein!“ Noch bevor ich etwas erwidern konnte, hatte er aufgelegt. Und tatsächlich war er weniger als zehn Minuten später da. Er war vollkommen außer Atem und nutzte seine letzte Kraft, um mich zu drücken und sich tausend Mal zu entschuldigen. „Bist du mir böse?“
„Ach Mark, wie soll ich dir denn böse sein? Und dann auch noch wegen so was? Das geht doch gar nicht…“ Wie sollte ich auch wegen so etwas böse sein, wenn mir ganz andere Sachen durch den Kopf gingen? Zufrieden setzte er sich zu mir auf die Parkbank und legte den Arm um mich.
„Das ist schön.“ Seufzend nickte ich und kuschelte mich an ihn. „Warum wolltest du dich eigentlich mit mir treffen?“
„Nur so… mal wieder ein bisschen quatschen und so…“ Er setzte sich auf und sah mich prüfend an.
„Was ist los?“ Ich hatte genau zwei Möglichkeiten – entweder ich würde für zwei weitere Minuten beteuern, wirklich nur reden zu wollen oder ihm gleich die Wahrheit sagen. Er würde es so oder so herausfinden, so wie er es immer tat, und deshalb erzählte ich ihm gleich, dass mein Freund… Ex-Freund mich wegen einer anderen verlassen hatte. „Was hat er?!“, fragte er entrüstet und war schon aufgesprungen, bevor ich ausgeredet hatte. „Den mach ich fertig, den stampf ich so was von in den Boden, dass er nicht mehr allein rauskommt! Und dann… dann werde ich…“
„Mark“, unterbrach ich ihn. „Mark, das bringt doch nichts…“, sagte ich traurig. Er setzte sich wieder und nahm mich in den Arm.
„Aber das geht doch nicht. Der kann doch nicht meinem Baby wehtun, weil… weil keiner tut meinem Baby weh“, sagte er etwas hilflos und streichelte über meinen Rücken. Ich wusste, ich konnte mich immer auf ihn verlassen. Und auch als er zwei Tage später mit einer blutigen Nase vor meiner Tür stand, konnte ich ihm nicht böse sein. Er hatte sich mit meinem Ex-Freund angelegt und das, obwohl dieser ihm um einiges überlegen war. Wenn er sich was in den Kopf gesetzt hatte, war er nur selten und dann auch nur schwer wieder davon abzubringen.
„Nicht so dolle, aua, ah, das tut weh!“, wehrte er sich gegen meine Verarztungsaktion. „Hallo? Ich bin ein Mensch und ich lebe noch, ich spüre die Schmerzen noch, au-aaaah!“
„Eben noch der mutige Krieger und jetzt wieder das kleine Kind, oder wie?“ Nicht, dass ich sadistisch veranlagt wäre oder so etwas, aber ich fand es einfach nur süß, wie er sich anstellen konnte. Und wenn er dann auch noch total entrüstet darüber war, wie ich so eine Situation denn komisch finden könnte und fragte, ob ich Spaß daran hätte, ihm absichtlich Schmerzen zuzufügen, war jede Bemühung, nicht loszulachen, vergebens. Auch wenn er danach beleidigt war und genau 59 Sekunden nicht mit mir sprach, um mir dann mitzuteilen, dass er immer noch nicht mit mir spreche, und sich das dann über ein paar Stunden hinzog, genoss ich seine Nähe immer wieder. Spätestens am Abend war alles wieder in Ordnung. Wir gingen nie mit einem Streit ins Bett. Eher blieben wir die ganze Nacht wach und man konnte schon die Uhr danach stellen, wann der Anruf kam oder wann einer von beiden selbst mitten in der Nacht auf der Matte stand.
Die folgenden Tage waren einfach toll. Ohne Mark hätte ich es sicher nicht geschafft, über die Sache mit meinem Ex-Freund so schnell hinwegzukommen. Doch Mark ließ mir gar keine Zeit, darüber nachzudenken. Er füllte meine Tage von morgens bis abends aus. Wir waren fast rund um die Uhr zusammen und doch wurde es nie langweilig oder gar nervig, ihn um mich zu haben. Ganz im Gegenteil. Er war wie eine Droge. Ich wollte immer mehr. Die Nächte verbrachten wir zusammen, entweder bei mir oder bei ihm. Über zwei Wochen ging das Ganze. Zwei Wochen rund um die Uhr zusammen. Bis es an einem Abend endete.
Wir kamen gerade aus dem Kino. Ein Film mit Hugh Grant – einer meiner Lieblingsschauspieler. Irgendwie war es schon toll, wenn man von einem Schauspieler schwärmen konnte, ohne dass der Typ neben dir gleich einen Aufstand machte und sich mit ihm verglich. Mit einem Mann in einen Liebesfilm zu gehen, ohne dass dieser die ganze Zeit rumnölte, war eh kaum möglich. Aber mit Mark ging das.
Noch als wir bei mir zu Hause ankamen, sprachen wir über den Film und darüber, dass die Schauspielerin in dem Film gar nicht zu Hugh passte. „Das ging ja mal gar nicht mit dieser Tussi da. Am besten, ich ruf Hugh mal an, dann dreht er den nächsten Film mit uns beiden. Dann kann ich ihm auch gleich mal einen neuen Style verpassen. Er muss viel mehr Anzüge tragen!“ Männer in Anzügen – ein Traum.
„Warum trägst du dann eigentlich keine Anzüge?“, fragte ich keck.
„Weil Männer nicht auf Männer im Anzug stehen, Süße. Das tut nur ihr Frauen.“ Da könnte was dran sein. Dennoch wollte ich ihn im Anzug sehen. Nur weil er schwul war, hieß das ja nicht, dass ich ihn nicht angucken durfte.
„Du willst mich angucken?“, fragte er gespielt entsetzt. „Du, ich glaub, du hast da was noch nicht verstanden“, sagte er und überlegte. „Frauen lieben nämlich keine schwulen Männer… soll ich dir das noch mal erklären?“
„Du bist doch blöde“, rief ich und streckte ihm die Zunge raus.
„Blöde sagst du? Du bist doch selber blöde, biste doch!“, konterte er und warf mich mit einem Kissen ab, was die nächste Kissenschlacht heraufbeschwor.
Nach einer ganzen Weile blieb ich erschöpft auf ihm liegen. Mark piekste mich in die Seite. „Duhu?“ Ich hob meinen Kopf etwas an.
„Hm?“
„Ich hab dich lieb“, sagte er lächelnd.
„Ich hab dich auch lieb“, erwiderte ich und ließ meinen Kopf wieder sinken. Während ich so dalag und Mark über meinen Rücken streichelte, sang er zu der laufenden Musik – „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John. Ich liebte „König der Löwen“, sowohl den Zeichentrickfilm als auch das Musical. Mark musste ihn sich bestimmt fünfzig Mal mit mir ansehen. Er sang es immer, wenn ich traurig war, aber auch, wenn er mir einfach eine Freude machen wollte. Und wie immer dauerte es keine zehn Sekunden, da wurde ich von einer Gänsehaut eingehüllt. Das Kribbeln, das sich sofort eingestellt hatte, verflog jedoch schnell. Ich fühlte mich so wohl bei ihm, dass ich die Augen zumachte und wenig später einschlief.
Irgendwann in der Nacht wachte ich wieder auf und bemerkte, dass ich noch immer auf Mark lag, der auch eingeschlafen war. „Mark?“, flüsterte ich. Doch er rührte sich nicht. Er schlief tief und fest. Sanft streichelte ich über seine Wange. „Mein Marky-Boy“, flüsterte ich und dachte an die letzten zwei Wochen zurück. Was hätte ich bloß ohne ihn gemacht? Mark war nicht nur mein bester Freund, er war viel, viel mehr. Wahrscheinlich der wichtigste Mensch in meinem Leben. Er bedeutete mir soviel, dass ich das gar nicht in Worte fassen konnte. Wenn mich mein Mut verließ, dann war es Mark, der ihn mir wiedergab. Wenn ich an mir zweifelte, stand Mark zu mir und glaubte an mich. Er war immer da, selbst wenn er alles stehen und liegen lassen musste. Er war wie ein großer Bruder, der mich beschützte, wie ein bester Freund, der mir Rat gab, wenn ich nicht weiter wusste. Nur wie ein richtiger Freund, der mich liebte, so würde er nie werden. Zum ersten Mal empfand ich eine tiefe Enttäuschung, als mir das bewusst wurde. Frauen lieben keine schwulen Männer, hatte er wenige Stunden zuvor gesagt. Aber was, wenn es doch so war? Eine komplett hoffnungslose Liebe. Aber war die Liebe in dem Film nicht auch hoffnungslos gewesen? Zugegeben, nicht so hoffnungslos wie das hier…
Mark sah so süß aus, wenn er schlief. Fast so süß, wie wenn er nachdachte. So viele Jahre war es kein Problem. Warum ausgerechnet jetzt? Seufzend zeichnete ich mit dem Finger eine Linie, die sein Gesicht umrandete, die von der Stirn aus über das Nasenbein ging und seine Lippen nachmalte. Was, wenn ich ihn jetzt küsste? Es wäre einmalig und er würde nie davon erfahren… was war schon ein Kuss? Wir hatten uns oft geküsst. Zwar nie in dem Sinne, wie sich Mann und Frau küssten, aber dennoch geküsst. Ich atmete tief durch. Sein Duft, der mir in die Nase stieg, erhöhte meinen Herzschlag zusätzlich. Wie oft hatte ich seinen Duft schon um mich, aber noch nie hatte er dieses Kribbeln verursacht. Langsam näherte ich mich seinen Lippen, um ihm sanft einen Kuss aufzuhauchen. Doch noch bevor ich mich zurückziehen konnte, schlug er die Augen auf. Doch er bewegte sich keinen Zentimeter von mir weg. Im Gegenteil, er erwiderte meinen Kuss. So leidenschaftlich wurde ich noch nie geküsst, in meinem ganzen Leben nicht. Wie seine Finger sanft durch mein Haar glitten und er meine Wange streichelte. Ich spürte gar nicht, wie sehr ich zitterte. Es dauerte eine ganze Weile bis wir uns außer Atem gekommen wieder voneinander lösten. Er lächelte und legte meinen Kopf wieder auf seine Brust. Während er meinen Nacken kraulte, sagte er nur einen Satz: „Ich hab dich sehr, sehr lieb, meine Kleine, mehr als du dir vorstellen kannst.“
Ich erinnere mich noch genau, wie viel Wärme seine Augen in diesem Moment ausgestrahlt haben, wie viel Liebe in seiner Stimme steckte. Es war das letzte Mal, dass ich sie gehört habe.
Ich konnte mir in dieser Nacht keine Gedanken darüber machen, was folgen würde, ob überhaupt etwas folgen würde. Ich war nur so unglaublich glücklich in diesem Moment, dass ich hätte zerspringen können.
Die Ernüchterung fand am folgenden Morgen statt, als ich alleine in meinem Bett aufwachte. Er war weg. Ohne einen Brief, ohne eine Notiz. Einfach weg.
Noch heute muss ich so oft an ihn denken, dass ich vor Sehnsucht fast sterbe. Ich hatte ihn verloren… meinen besten Freund… meinen großen Bruder… den wichtigsten Menschen in meinem Leben. Und alles, was mir bleibt, sind seine Lieder.
© 2009 by Sarah Broser
Ein ganz besonderer Mensch, Teil 1 - Lesermeinungen
Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Sarah Broser hinterlassen.
Hallo Sarah,
leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.
Freundlicher Gruß,
Christian
Geschrieben am 13.12.2009 um 19:36 Uhr
Ich find es sehr schön. Es ist unglaublich wie du die tiefe ihrer beziehung schilderst, natürlich ein wenig unrealistisch vielleicht, aber dennoch sehr schön, sehr schlicht geschrieben, aber doch bildgewaltig :)
natürlich steht am ende die frage im raum warum er weg ist und ich frage mich warum du diese Frage im raum stehen lässt.
Natürlich kann man vermuten. Ja er geht weg um es ihr leichter zu machen, weil er eben schwul ist. man kann natürlich auch vermuten er wäre doch nicht schwul. Denn plötzlich nicht mehr gibt es nicht. man wird nicht schwul und wieder hetero, je nachdem. Entweder man ist hetero oder man ist homo ;)
Aber mich stört es nicht, ich finde di geschichte sehr schön und die idee ist nun nicht unbedingt originell, aber doch anders. :)
Geschrieben am 31.10.2009 um 00:42 Uhr
Du schreibst schön, wenn auch nicht sehr tiefsinnig.
So viele Klischees, wie du sie hier aufzählst, kann es nur in Liebesfilmen und -geschichten geben ;) Aber dennoch schön zu lesen!
Der beste Freund, der schwul ist, gut aussieht, singen kann und sie am Ende doch liebt.
Wenns weiter nichts ist... :P
Das Ende kommt überraschend und ist finde ich unpassend und komisch.
Wieso sollte er weg sein? Für immer? Wo ist er hin?
Was auch komsich ist ist, dass man das Alte rder beiden nicht weiß. Sind sie erwachsen, Jugendlich? Haben sie eine eigene Wohnung?
Und wieso hat er so viel Zeit für sie - nur für sie, wo er doch sicher auch andere Freunde hat. Hat er keine Freund?
Mir fehlt in deiner Geschichte eindeutig die Hintergrundidee und die Tiefe.
Geschrieben am 25.10.2009 um 17:26 Uhr
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Wettbewerbsjahr
2009
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Kurzbiografie
Sarah Katharina Broser ist am 27. August 1988 in Salzgitter geboren und wohnt noch heute in einem ländlichen Teil der vermeintlichen Großstadt. Im Juli 2008 hat sie ihre Schulausbildung mit dem Abitur beendet und anschließend ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kindertagesstätte absolviert.
Derzeit arbeitet sie an der Fortsetzung ihres unveröffentlichten Romans.
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