~Regen~

Hörst du,
wie der graue Regen mit hundert kleinen Fäusten gegen die dünne Scheibe trommelt?
Siehst du,
wie seine Tropfen unzählige Spuren hinterlassen?
Jeder Einzelne ein kleiner Bach, der sich auf dem harten Glas seinen Weg zu bahnen sucht.
Fühlst du,
wie die gläserne Wand unter deinen kühlen Fingern zu beben beginnt – mit jedem weiteren Tropfen, der sie trifft?

Solch Trommeln erfüllte meinen Kopf;
Solche Bäche entsprangen leise zweier Quellen;
Solch Beben erschütterte mein Innerstes,
als du aufgabst

und gingst.

© 2009 by Theresa Saretz

~Regen~ - Lesermeinungen

Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Theresa Saretz hinterlassen.

orimderblaue Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Hallo Theresa,

leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.

Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.

Freundlicher Gruß,
Christian

Geschrieben am 13.12.2009 um 21:59 Uhr

Annamarie Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

gefällt mir das gedicht, trifft es zum schluss mit einem satz auf den punkt. gut!

Geschrieben am 22.10.2009 um 09:43 Uhr

Sari Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Auch wenn die Idee nicht unbedingt die neueste ist, finde ich deinen Stil toll und deine Metaphern sehr schön!
Ein echt gelungenes Gedicht!

Geschrieben am 21.10.2009 um 19:41 Uhr

Janis Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Ja fee das ahst du bei mir auch schon gesagt als ich meine vergleiche ausbreitete und auf das lyrsiche Ich bezog :P

Nun zu der geschichte.
sie ist sehr kurz und prägnant. Die kürze empfinde ich als etwas negativ, weil dadurch nicht das Gefühl des Regens entsteht.
Aber deine metaphern sind sehr kreativ, die Fäuste und Finger ;)
Allerdings weist du bei den fingern zu früh auf den vergleich hin, wenn du es als deine Finger die gegen die gläserne Wand schlagen beschreibst.
Es wäre besser dort noch beim regen zu bleiben ;)

Das Ende finde ich sehr gelungen, weil man bis dorthin wirklich nicht weiß was man erwarten soll, das Aufgeben und gehen ist eine geniale Umschreibung weil es nicht eingrenzt. es lässt jede Art von beziehung des Lyrischen Ichs zum lyrischen Du zu ;)

Im gesamten zu kurz, aber wunderschön =)


Geschrieben am 19.10.2009 um 11:45 Uhr

Lara Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Wunderschön.
Traurig aber schön.
Ich mag deine Vergleiche, deine Bilder und den Zusammenhang zwischen Regen und Verlust.
Auch wenn die Idee nicht die neuste ist (Regen und Tränen zu vergleichen kennt man ja zu genüge), mag ich dein Gedicht.
Etwas schade finde ich, dass die zweite Strophe so komplett anders aufgebaut ist als die erste, dadurch entsteht ein sehr krasser Umbruch. Auch wenn etwas anderes genannt wird, es soll ja ein Vergleich sein, etwas ähnliches, ebenbürtiges.



Geschrieben am 12.10.2009 um 17:29 Uhr

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Teilnehmerdaten

Name

Theresa Saretz (18)

Wettbewerbsjahr

2009

Platzierung

Die Leser wählten diesen Beitrag auf den Platz 26.

Kurzbiografie

Ich wohne in Cottbus(Brandenburg) besuche dort noch ein Jahr das Gymnasium,außerdem mit Freunden eine Literaturwerkstatt und den Extrachor unseres Staatstheaters. Ich lese gern, sammle Filmmusiken und bin gespannt auf die Wettbewerbsbewertung.

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