Mutter der Veränderung

Ich hatte mittlerweile begriffen, dass es nichts nützen würde, mich zu entschuldigen.
„Du bist ein verlogenes Miststück!“, hatten mir ihre Augen entgegen geschrien, aber sie hatte nur die Lippen zu einem blassen Schlitz gepresst und war betont langsam gegangen.
Ich drückte mir die Hand auf die Stirn, als versuchte ich damit auch die unangenehmen Gedanken wegzudrücken.
War sie nicht einmal meine Freundin gewesen?
Ich stellte mich vor den Spiegel, begann das Make-up wegzuwischen. Irgendjemand hatte mal gesagt: „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu“, aber ich war mir nicht sicher, ob das auch für mich zutraf. Steckte unter dem Lidschatten und dem Lipgloss, unter den blondierten Haaren und dem Nagellack immer noch das kleine Mädchen, das seine Schwester mit Schlamm beworfen hatte? Ich konnte mich unmöglich ebenso verändert haben wie mein Aussehen... oder?
Gott, solche Überlegungen führten mich nirgendwohin! Selbst wenn ich mich verändert haben sollte, hatte das nichts mit meinem Äußeren zu tun. Ich fühlte mich wohl in diesen Sachen, sie verliehen mir das Selbstvertrauen, zu sagen, was ich dachte. Dass manche mich deswegen für ein „Püppchen“ hielten, war ein angemessener Preis.
„Ich weiß, dass wir nicht mehr befreundet sind, aber dass du das machst, hätte ich nicht erwartet.“ Ihre Stimme verhallte nur langsam in meinem Kopf.
Ich schaute meinem Spiegelbild fest in die Augen. „Bin ich das wirklich noch?“
Es schien mich belustigt zu mustern. „Du bist du.“
„Ich bin ich?“
Verdammt, das war doch alles nur ein dummer Zufall gewesen!
„Ich bin durchaus überrascht, das ist deine beste Arbeit. Du solltest dein Potenzial besser nutzen. Das ist doch von dir, oder?“ Die Frage hatte der Kunstlehrer eher scherzhaft gemeint.
Ich hatte nicht nachgedacht, „Ja“ gesagt. Nein, ich hatte es mir überlegt. Nur gingen meine Überlegungen in die falsche Richtung. Statt daran zu denken, wessen Kunstprojekt ich gerade an mich riss, was für Folgen das haben könnte, hatte mir nur die Bestnote im Kopf rumgeschwirrt. Seit wann war ich so dumm?
Mein Zimmer erschien mir plötzlich eng und stickig. Raus. Ich musste raus. Mit den Gedanken schon im Garten, riss ich die Zimmertür auf, überfiel meine Schwester auf ihrem Weg ins Bad, stürzte die Treppe runter.
„Holla, Mädchen! Brauchst du Zigaretten so dringend?“, rief mir Vater aus dem Wohnzimmer nach. Mutter lachte auf.
Ich rauche gar nicht, wollte ich erwidern, stand aber schon im Garten. Ich hatte nur das Top und die Boxershorts an, aber das machte nichts. Mich würde ohnehin niemand sehen, zumindest so viel Vertrauen hatte ich in unsere Hecke.
Der kühle Abendwind beruhigte mich und als ich zum Himmel aufschaute war fast alles wieder in Ordnung. Das Problem mit dem gestohlenen Projekt würde sich schon irgendwie umschiffen lassen, nicht umsonst war ich die selbsternannte Königin der Ausreden.
Die ersten Sterne zeigten sich und ich grinste beim Gedanken, dass ich nur die Hälfte der Hausaufgaben hatte. Natürlich hätte ich sie machen können, aber so brachte ich zusätzliche Spannung in den Schulalltag. Es war wie ein Krimi: Schaffte man es rechtzeitig (abzuschreiben)? Wurde man entdeckt? Konnte man sich herausreden, ohne eine verräterische Spur von Beweisen zu hinterlassen? Und vor allem: Würden sie dichthalten (die Mitschüler)?
In Gedanken an die morgigen Abenteuer schlenderte ich um das Haus herum. Sträucher und Blumen verschmolzen in der Dunkelheit mit den Schatten, wahrscheinlich war ich ebenso schlecht zu erkennen wie sie.
Ich bog gerade um die Hausecke, als... ich ihn sah. Ein Fremder. Er bewegte sich vorsichtig, hatte offensichtlich Angst, entdeckt zu werden. Ein Einbrecher? Wenn, dann ein dummer, aus den Fenstern fiel Licht, er musste sehen, dass jemand im Haus war. Ein Verehrer? Nur der meiner Schwester, sie bekam ständig zur Hälfte hirnverbrannte, zur Hälfte liebestrunkene Briefe.
Wer auch immer er war, ich zweifelte stark an der moralischen Vertretbarkeit seines Vorhabens, zu berechnet die Schritte, zu spät die Stunde. Und wenn er eine Waffe hatte? Scheiße... Konnte die Polizei schnell genug-
Ich fasste einen Entschluss. Ich würde ihn verprügeln. Selbst wenn er stärker wäre, sogar ein
Messer hatte, konnte er hinter meiner zierlichen Fassade unmöglich sechs Jahre Karatetraining erwarten. Der Überraschungseffekt würde ihm die Zeit zur Wehr nehmen – spätestens beim zweiten Schrei, sei es meiner oder seiner, wären meine Eltern alarmiert.
Er war fast an der Tür.
Mein Herz schlug so schnell, dass mir schwindlig wurde. Konzentration. Ich wollte den ersten Schritt machen, als sein Gesicht, nur kurz, beleuchtet wurde. Oder sollte ich eher sagen, ihr Gesicht?
„Nathalie?“
Erschrocken drehte sie sich um, unsere Blicke trafen sich. Das Papier, das sie in den Händen gehalten hatte, glitt in den Briefkasten.
„Was zum- Was machst du denn hier?“ In meinem Kopf herrschte heillose Verwirrung. Die Fakten versuchten sich zu einem Puzzle zusammenzusetzen, verhedderten sich in einander, verdrehten sich gegenseitig und zerstörten dadurch das Bild, das ich zuvor als „Meine Situation“ bezeichnet hatte.
Ich hatte nicht besonders viele mögliche. Entweder war es ein Drohbrief, einer, in dem sie mir ewige Rache schwor, oder einer, der in die Luft gehen würde, wenn man ihn öffnete.
Sie starrte mich überrascht an. Der intelligente Gesichtsausdruck, der ansonsten ihre blauen Augen, die schmale Nase und den schiefen Mund beherrschte, wechselte sich kurzzeitig mit dem eines gaffenden Bauern ab.
Erstaunlicherweise war ich die Erste, bei der das Gehirn ordnungsgemäß Signale weiterleitete. „Ich weiß zwar nicht genau, warum du hier bist, aber eines kann ich dir versichern“, sagte ich, ohne genau zu wissen, welche Wörter als nächstes aus meinem Mund quellen würden, „morgen wird Herr Peider alles genau so erfahren, wie es war!“
Sie wirkte noch überraschter.
Ich teilte dieses Gefühl. Was genau es war, wusste ich nicht, aber irgendetwas Anormales war in mich gefahren.
Langsam gewann Nathalie an Fassung. „Das... Danke.“
„Warum bedankst du dich, verdammt?“ Es erschien mir logisch, empört zu klingen, auch wenn ich ihren Dank nachvollziehen konnte. „Den ganzen Blödsinn habe ich gemacht! Ich kann froh sein, dass du mir nicht den Kopf abgerissen hast.“
„Gestern hätte ich ihn dir beinahe wirklich abgerissen“, meinte sie völlig ernst.
„Damit ist so ziemlich alles gesagt, was zu sagen ist.“
Sie nickte.
Wie auf geheime Vereinbarung, gingen wir, ohne einander anzusehen, los. Ich zur Haustür, sie zurück, wo auch immer sie hergekommen war.
Noch immer leicht wirr im Kopf, klingelte ich ungefähr sieben Mal, bis sich jemand zur Tür bequemte.
„Ausgeraucht?“ Meine Schwester grinste. Ein so breites Grinsen passte kaum auf ihn schmales Gesicht.
„Im Gegensatz zu dir, lasse ich mich weit weniger beeinflussen“, knurrte ich. Die geglätteten, strohblonden Haare gaben mir nicht gerade Recht, aber sie wusste, was ich meinte.
Abfällig zuckte sie mit der Schulter, ließ mich einfach stehen.
Sobald ich mir sicher war, dass sie mich nicht beobachtete, holte ich den Brief und huschte in mein Zimmer. Nachdem ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, blieb ich unschlüssig stehen. Vielleicht sollte ich ihn lieber zerreißen... Ach was, vor Worten sollte man keine Angst haben, nur vor dem Verfasser.
Er explodierte nicht, als ich ihn öffnete.
„Liebe Melanie,
ich weiß, ich habe wütend gewirkt, als ich von der Sache erfuhr. Aber du sollst wissen, dass ich es dir nicht mehr übel nehme. Es gibt nun einmal Menschen, die nicht anders handeln können, auch wenn sie andere dadurch verletzen. Ich glaube, zu solchen Menschen gehörst auch du. Sicher würdest du nie zugeben, dass es meine Arbeit war, nicht nach all dem. Ich will mich nicht auf einen
Streit einlassen, also belassen wir es dabei. In Zukunft werden wir uns einfach von einander fernhalten.
Im Grunde trage auch ich einen Teil der Schuld. Hätte ich meinen Namen ordentlich hingeschrieben, hätte der Lehrer auf keinen Fall „Nathalie“ mit „Melanie“ verwechselt.
Ich verstehe, wie du dich fühlst,
Nathalie.“
Ich zerknüllte den Brief. Bockmist. Mit einem eleganten Bogen landete der angeblich „verständnisvolle“ Brief im Mülleimer.
Ich kannte Nathalie so lange, hatte mir aber trotzdem nie eingebildet, sie zu durchschauen. Warum dachte ausgerechnet sie, sie könnte es?

Der nächste Tag fing an wie jeder andere. Nur meine Gedanken unterschieden sich von den alltäglichen.
Ich konnte mich nicht entscheiden zwischen dem Verständnis für meine Schwester und der Wut darüber, dass sie das letzte Stück Kuchen gefressen hatte; nicht zwischen Enttäuschung und Gewissensbissen Nathalie gegenüber; nicht zwischen der Angst, alles zu gestehen, und der Freude, allen das Gegenteil zu beweisen.
Als ich losging, versuchte ich die brodelnden Emotionen zu ignorieren. Konzentrierte mich ausschließlich auf das Betrachten der Bäume (sie sahen aus wie immer), der Menschen (drei kleine Schulmädchen, ein Obdachloser mit überraschend hübschem Gesicht, ein Hund mit so intelligentem Blick, dass ihm einfach die Seele eines Menschen innewohnen musste). Und der Werbung.
An der Bahnhaltestelle war dieses große Plakat. Eine hübsche Frau (mit einer Zigarette in der Hand) lachte einen ebenso hübschen Mann an (, in dessen Mund bereits eine Zigarette steckte. Er hielt ihr ein Feuerzeug hin.) Darunter stand:
„Bringt Menschen näher.“
Näher zum Tod? Das war einfach nur idiotisch. Ich hatte nie verstanden, was an dieser stinkenden Droge, die sowohl Leib als auch Geldbeutel ruinierte, so toll sein sollte. Das eine Mal, dass mir jemand eine zum Rauchen angeboten hatte, hätte ich dem Jungen fast ins Gesicht gespuckt. Regelmäßig musste ich der Versuchung widerstehen, meine Mutter mit Wasser zu überschütten, damit sie endlich aufhörte (mittlerweile hatte sie bemerkt, wie sehr es mir zuwider war, rauchte heimlich in einem verborgenen Winkel des Gartens.)
Die Bahn kam, ich stieg ein. Obwohl ich mir den Hals beim Umsehen verrenkte, entdeckte ich meine Freundinnen nicht. Lara kam wahrscheinlich mit dem Fahrrad, Lisan hatte wohl verschlafen und Pina war entweder todkrank, entführt oder im anderen Wagon.
Mehr aus Langeweile ließ ich meine Augen über die kleinen Wandreste zwischen den Fenstern wandern. An einem geradezu poetischen Spruch blieben sie haften.
„Unzufriedenheit ist die Mutter der Veränderung.
Ist Ihnen Ihre Augenfarbe zu langweilig geworden? Haben Sie genug von Ihrer Brille? Unser innovatives Modell von Kontaktlinsen hilft in beiden Fällen.
Wagen Sie die Veränderung und werden Sie zu einem zufriedeneren Menschen!“
Unsinn.
Ich schaute aus dem Fenster. Schrebergärten zogen vorbei, im Hintergrund Einfamilienhäuser. Gleich würde die Bahn in den Tunnel kommen.
Unsinn. Wenn Unzufriedenheit die Mutter der Veränderung wäre, müsste mein ganzes Leben dem Wandel gewidmet sein.
Schlagartig wechselte sich die bunte Landschaft mit Tunnelschwärze ab.
Es dauerte nur einen Augenblick, aber ich war mir sicher, dass ich es mir nicht eingebildet hatte. Ein Mädchen mit schwarzen Zöpfen und blitzenden Augen grinste mir aus dem Fenster entgegen. Dann formten ihre Lippen Wörter. Warum sollte-
Wir waren wieder draußen. Statt Schrebergärten wildes Gebüsch.
„Warum sollte das Unsinn sein?“, hörte ich mich sagen.

Kurz vor der dritten Stunde wurde mir übel beim Gedanken an das Bevorstehende. Ich hatte das Gefühl, gleich kotzen zu müssen, mein Herz raste verzweifelt, so wie es nur Herzen tun, die wissen, dass sie kurz vor dem Stillstand sind.
„Alles in Ordnung?“ Pina (sie hatte die frühere Bahn genommen) sah mich durch einen schwarzen Vorhang von Pony hindurch an. Besorgt, versteht sich.
„Es ist nichts“, behauptete ich gewagt, „Muss was Falsches gegessen haben. Aber mit dir ist was los. Beinahe hätte ich gedacht, du würdest zu spät kommen. Oder wärst sogar krank.“ Ich zwinkerte scherzhaft mit dem Auge.
„Irgendwann werde ich so richtig zu spät kommen“, flüsterte sie bestimmt.
Ich stutzte. Warum plötzlich so ernst?, wollte ich fragen, Sonst verstehst du doch Spaß. Aber sie hatte sich schon umgedreht, rief Lisan etwas zu.
Manchmal waren Menschen unglaublich rätselhaft. Ich kannte Pina schon fast seit sieben Jahren, noch nie war sie zu spät gekommen. Warum diese Ankündigung?
Ich lächelte traurig, als es mir klar wurde. Unmöglich konnte ich die Einzige sein, die von der Mutter der Veränderung aufgesucht wurde. Ich war Nathalie ähnlicher, als ich gedacht hatte.

Es hatte geklingelt, die ganze Klasse war vor dem Kunstraum versammelt. Nur der Herr, auf den ich ängstlich wartete, ließ sich Zeit.
Sollte ich mir lieber doch eine der Wahrheit nahe Ausrede einfallen lassen? Es gäbe wirklich
unangenehme Folgen, täte ich es nicht. Schnell überflog ich in Gedanken einige Sätze. „Mein Kopf war nicht am richtigen Fleck, als Sie sich erkundigt haben“, erschien auf doppeldeutige Weise das Beste zu sein, was ich auf die schnelle abrufen konnte.
Ich biss die Zähne zusammen, kneifen durfte ich nicht. Nicht nur mir hatte ich etwas zu beweisen.
Schon hörte ich die unverkennbaren Schritte Peiders. Er kam gewohnt ruhig, fast selbstgefällig. Ich kannte den Lehrer nicht besonders gut, aber ich empfand ihn als streng, ungeduldig und, zumindest eine gute Eigenschaft, humorvoll. Er hatte nichts gemein mit dem langhaarigen Freigeist, den man sich als Kunstlehrer vorstellte. Mathematik hätte weit besser gepasst.
(Un-) Entschlossen trat ich ihm entgegen.
„Guten Morgen, Herr Peider.“
Er nickte mir zu. „Morgen, Melanie.“ Wollte vorbeigehen.
„Ich muss ihnen etwas... Wichtiges sagen.“ Die Worte waren kantig, ich hatte das Gefühl, sie würden jeden Augenblick stecken bleiben. „Die Sache mit meinem Kunstprojekt...“
Mit wachsender Aufmerksamkeit beobachteten meine Klassenkameraden das Schauspiel. Es musste eine interessante Szene gewesen sein. Schließlich bekommt man es nicht alle Tage geboten, dass eine Schülerin wie ich so lange um den heißen Brie herum redet, bis der Lehrer ganz genau weiß, was vor sich geht.
„Ich werde mir passende Konsequenzen überlegen“, gab er erstaunlich ruhig ein bitteres Versprechen ab.
Dann schloss er den Kunstraum auf, tat, als wäre nichts gewesen. Trotzdem spürte ich, dass etwas wie Empörung oder Wut von ihm ausging. An mich gerichtet.
Gott im Himmel und Herr in den Flammen der Hölle, hoffentlich hatte sich das alles (die zukünftige Vier auf dem Zeugnis, ein weiterer, mich hassender Lehrer) gelohnt...
Ich warf einen Blick zu Nathalie. Sie lächelte. Lächelte, weil ihr klar wurde, dass sie sich in mir geirrt hatte. Ich lächelte zurück.

Ob Unzufriedenheit wirklich die Mutter der Veränderung war? Vielleicht. Ich jedenfalls färbte meine Haare an diesem Tag schwarz.

© 2009 by Yulia, Ponomarenko

Mutter der Veränderung - Lesermeinungen

Folgende Kommentare haben die Leser für diesen Text von Yulia, Ponomarenko hinterlassen.

orimderblaue Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Hallo Yulia,

leider habe ich zu lange mit den Bewertungen gewartet, daher schicke ich sie heute ohne Kommentare ein. Ausführliche Kritiken folgen noch.

Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Beteiligten. Es brachte mir einige, angenehme Abende ein, bereichert durch interessanten Lesestoff.

Freundlicher Gruß,
Christian

Geschrieben am 13.12.2009 um 21:39 Uhr

ich Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Also, ich finde, Jannis sollte sich die Geschichte noch mal durchlesen.
Ich glaube, er hat einige ganz entscheidende Dinge nicht verstanden. Zum Beispiel das mit den schwarzen Haaren. Sie sieht sich ja nicht selbst im Fenster, sondern wie sie aussehen KÖNNTE. Ganz am Schluss steht ja auch, dass sie sich die Haare dann noch schwarz färbt. Zu den anderen Sachen würde mir bestimmt auch noch etwas einfallen, um die Geschichte zu verteidigen. Ich finde sie nämlich sehr gut und ich mag deinen Schreibstil.
Das mit dem Kuchen allerdings finde ich auch nicht ganz logisch. Das hat ja überhaupt nichts mit dem Thema zu tun!
Alles in allem:
Weiter so!

Geschrieben am 23.10.2009 um 18:29 Uhr

lynn Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Ich verstehe wirklich nicht, was ihr alle mit den Klammern habt!

Die Geschichte ist der Autorin sehr gut gelungen:
interessante Idee und entsprechend gute Umsetzung

Weiter so! ;-)

Geschrieben am 20.10.2009 um 21:17 Uhr

Irina Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Dein Schreibstil gefällt mir besonders gut. Die Umsetzung ist auch Atemberaubend. Am besten finde ich das du jeder Figuren einen realistisch und interessant Charakter gegeben hast.
Außerdem haben mich, anders als bei den anderen Lesern, die Klammern nicht gestört.
Wenn du dir weiterhin so viel Mühe gibst, werden deine Geschichten sogar noch besser.


Geschrieben am 18.10.2009 um 19:36 Uhr

Janis Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Ich frage mich ob ich der einzige bin dem das aufgefallen ist, aber du verwirrstd en leser! Du schreibst nicht schlecht aber der handlungsbogen, die Gliederung, die Logik... Ein einziges Chaos.
Die klammern nerven wirklich, Klammern finde ich sollte man in literarischen Texten eigentlich gar nicht verwenden! wenn man die information nicht so unterbringen kann dann lässt man sie lieber weg!
Du arbeitest zu wenig mit absätzen, deutest manches nur an, wie die Sache mit pina die zu spät kommen will, die erkenntnis dass auch andere sich verändern kommt viel zu wenig rüber, dann die vielen unlogischen dinge:

Ein, geschätzt 16-jahre altes Mädchen, Nathalie schmeißt da so einen Kindergartenmäßig anmutenden Brief in den Briefkasten, find ich wenig realistisch. Und warum sollte nathalie sich entschuldigen und wieso ist melanie darüber sauer (siehe Bockmist).

Warum meint ihre familie sie geht zum rauchen raus, was sie offenbar nicht nur als scherz sagen, wenn melanie darüber anchdenkt sich zu rechtfertigen und ihnen zu sagend ass sie nicht raucht, später als sie die beiden Raucher auf dem plakat sieht, es ist übrigens sehr verwirrend dass nicht gleich rüber kommt dass sie am bahnhof steht, jedenfalls erzählst du dort dass ihre Mutter zum rauchenimemr in den garten geht weil sie, melanie klargemacht hat wie widerlich sie das findet.
dann scheribst du am anfang dass sie blondierte Haare hat, als der zug jedoch durch den Tunnel fährt, sieht sie in ihrem Spiegelbild ein Mädchen mit schwarzen Zöpfen!!! Erst is sie blond dann schwarz.
Oder hier:

"Ich konnte mich nicht entscheiden zwischen dem Verständnis für meine Schwester und der Wut darüber, dass sie das letzte Stück Kuchen gefressen hatte;"

Was für ein kuchen? und das gleich im ersten satz des neuen absatzes, das verwirrt total. ich hatte wirklich schwierigkeiten die zusammenhänge deiner geschichte zu verstehn.
Du schreibst gut und über veränderung zu schreiben ist ein wundervolles thema, aber deine gliederung, die logik, dass ist eine einzige Katastrophe.
Arbeite daran ;)


Geschrieben am 18.10.2009 um 18:00 Uhr

Jan W Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    


Gut geführter Spannungsbogen, stilistisch sehr angenehm zu lesen. Viele Variationen auf das Thema treten an verschiedenen Stellen in Erscheinung, was einen geschlossenen und gut durchdachten Eindruck vermittelt.



Geschrieben am 15.10.2009 um 14:05 Uhr

Lara Idee   Rechtschreibung   Grammatik   Umsetzung   Aufbau    

Ich liebe deinen Schreibstil.
Du formulierst toll, du baust Spannung auf, du beschreibst alles so, das man es vor sich sieht, und dennoch nicht zu viel. Die Charaktäre (selbst der von Pina, so eine kleine Rolle) kann man sich nahezu bildlich vorstellen und unterschwellig schwingt so viel in deinen Beschreibungen mit - wow.
Das einzige was mich stört sind deine vielen Klammern...

Deine Idee ist toll. Das Kunstprojekt ist zwar nur Nebensächlich, aber Selbstfindung, wissen wer man ist und was seine Werte sind - das hast du gut umgesetzt.

Geschrieben am 12.10.2009 um 18:10 Uhr

Mutter der Veränderung - Meinung schreiben

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Teilnehmerdaten

Name

Yulia, Ponomarenko (16)

Wettbewerbsjahr

2009

Platzierung

Die Leser wählten diesen Beitrag auf den Platz 7.

Kurzbiografie

Seit einigen Jahren schreibe ich Geschichten, versuche mich gerade an meinem ersten Roman. Das ist der erste Wettbewerb, an dem ich teilnehme und hoffe natürlich, dass ich nicht allzu schlecht abschneide.

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